Zeit aufzustehen, Boykottiert Tesla, Starlink und Spotify!

Zeit aufzustehen, Boykottiert Tesla, Starlink und Spotify!

Es reicht, es reicht wirklich. Zugegeben, Starlink ist ein fantastisches Produkt: Es funktioniert schnell und einfach. Doch nachdem immer deutlicher wurde, welches Geisteskind Elon Musk ist, hatte dieser Mensch alle seine Credits bei mir verspielt.  Auch sein provokanter, bekiffter Auftritt im Fernsehen konnte daran nichts ändern.

Das Starlink in meinem Garten konnte ich nicht mehr ertragen und so konnte ich nicht anders, als es zu demontieren und mit einem vielsagenden Bild in eine Kiste zu packen. Tschüss Arschloch.

Eine Alternative zu Starlink zu finden, war nicht leicht. Ich musste meine Ansprüche deutlich reduzieren, aber schließlich habe ich eine Sky-DSL-Anbindung zum Laufen gebracht. Diese ist bei weitem nicht so performant, aber auch wesentlich günstiger.

Nachdem ich Starlink also zum Herrchen zurückgeschickt hatte, ging es mir deutlich besser.  Ich begann mich zu fragen, ob Boykotte eine zeitgemäße Methode sind, um Unternehmen zu ethischem oder nachhaltigem Handeln zu bewegen und Staaten oder Organisationen die Zusammenarbeit zu verweigern?

Der Begriff des Boycotts geht auf Charles Cunningham Boycott zurück, einen englischen Gutsverwalter im Irland des 19. Jahrhunderts. Nach einem Konflikt mit Pächtern wurde er von der lokalen Bevölkerung vollständig gemieden – niemand arbeitete mehr für ihn, niemand handelte mit ihm. Dieser erste erfolgreiche Boykott gab allen anderen den Namen.

In der westlichen Welt, wo es einen Überfluss an Produkten gibt und mehrere Hersteller ähnliche Waren anbieten, kann ein Boykott durch die Konsumenten erheblichen Druck auf den betroffenen Hersteller ausüben.

So empfiehlt sich beispielsweise, den Musikdienst Spotify zu verlassen und zu einem Anbieter zu wechseln, der den Künstlern einen größeren Teil an den Einnahmen zukommen lässt (https://boycottspotify.univer.se). Inzwischen ist Spotify eines der teuersten Music-Streaming-Angebote und es gibt verschiedene Tools, die die Übertragung der eigenen Playlisten ermöglichen. Es bedarf nur wenig Mühe, ein Zeichen zu setzen und Sie sparen in vielen Fällen auch noch etwas Geld. Worauf wartet Ihr noch?